7. Mai 2021

Burg Lenzen

  • Eine Geschichte aus einem Leben, in dem man noch reisen durfte.
  • Einen herzlichen Gruß sende ich all meinen lieben Lesern heute von der „Burg Lenzen“.
  • Meine Anreise war ca. 15:30 Uhr. Ich bin auf der „Burg Lenzen“ im Biohotel, in einem kleinen Dachgeschosszimmer der ehemaligen Burgschule, im Bundesland Brandenburg untergebracht.
  • Das Einchecken war vollends okay und echt nett, vor allem ohne diese blöden „Dauermasken“ im Gesicht, schon mal sympathisch.
  • Als ich mich dann auf meinem Zimmer eingerichtet hatte und das Gepäck verstaut war, ging ich zurück ins Burghauptgebäude, wo auch das Restaurant ist, da ich u. a. ein Kaffeegedeck an jedem Buchungstag mit in meinem Arrangement aufgeführt habe.
  • Dort angekommen war die Terrasse recht gut besucht, doch da dicke Wolken aufzogen, Gewitter angesagt sind, ging ich in den Speisesaal, welcher menschenleer war, wo aber eine Kühlvitrine gefüllt mit 3 verschiedenen Kuchensorten stand, mit auf dem Tischchen standen angerichtet Teller und Löffel.
  • Ich platzierte mich an einem Tisch im Saal, direkt am Fenster mit Blick in den Burggarten, schaute auf das Treiben draußen, packte das Netbook aus, fuhr es hoch und guckte immer mal nach einer Bedienung, weder draußen, noch innen konnte ich jedoch einen Kellner ausmachen.
  • Bald darauf kam eine ältere Dame von der Terrasse hinein und fragte, wo man hier eine Bestellung aufgeben könnte. Ich erwiderte, dass ich auch keine Ahnung habe da ich erst angereist bin aber davon ausgehe, dass das Buffet für Hotelgäste zur Selbstbedienung gedacht ist, da Teller und Besteck neben dem Kuchen aufgebaut sind, die Dame zog wieder ihrer Wege.
  • Nun schaute ich noch einen Prospekt durch, stöberte im Netbook, sah mir die hier ersten geschossenen Fotos auf meinem Apparat an, ging zur Rezeption, da ich noch Postkarten erwerben wollte, diese war jedoch auch nicht besetzt. Letztlich stiefelte ich nach ca. 15 min. des unveränderten Alleinseins im Restaurant an den sehr lecker aussehenden Kuchen.
  • Ich nahm mir ein Stück Streuselrhabarber, ließ ihn mir munden, danach noch ein großes Stück Pflaumenkuchen. Ich hatte heute noch nichts gegessen, nur einen Energiedrink während der Fahrt, da ich ja wusste, dass viel zum Futtern in der Buchung enthalten ist.
  • Als ich noch das 2. Stück Kuchen aß, kam auf einmal eine Kellnerin mit Block und Stift „bewaffnet“ an meinen Tisch und schaute mich ziemlich grimmig an.
  • Ich fragte sie, ob ich auch noch ein Getränk zum Kuchen haben könnte, ich mir das Getränk allerdings schon selbst gemacht hätte, wenn ich fündig geworden wäre.?
  • Sie klärte mich dann etwas brummig in der Haltung darüber auf, dass es keine Selbstbedienung gibt.
  • Da musste ich fast laut loslachen.
  • Das Ganze war voll wie im Film und ich hätte wohl nahezu unbemerkt den Vitrinenkühlschrank mit all dem Kuchen darin vollends leer futtern können. Total lustig, fand ich zumindest und musste mich echt zusammenreißen, da ich meine Belustigung in diesem Moment kaum unterdrücken konnte.

Die Kellnerin war aber nicht besonders sauer über mein „verfressenes“ Verhalten, da der Kuchen und ein Kaffeegetränk sowieso in meinem Gesamtpreis enthalten sind. Allerdings nur EIN Stück vom Kuchen, ich hatte ja ZWEI große Stücke: „Da sie einfach zu lecker waren.“
Die Dame brachte mir schließlich noch einen Latte, ich hoffte nur, sie hat nicht hineingespuckt. Ich gab ihr nach dem Kaffeetrinken 5 € Trinkgeld als Wiedergutmachung sozusagen, finde die Geschichte aber echt zum Schreien, ihr hättet ihr Gesicht sehen sollen.

  • Tja, wenn man eine Reise macht, kann man etwas erleben.

Mein Abendessen hatte ich mit der Dame von der Rezeption für 18:00 Uhr verabredet und dabei auch gleich meine Menüauswahl getroffen.
Froh gestimmt stiefelte ich also am Abend gen Restaurant. Ich schaute im Saal nach meiner Tischnummer an den noch freien Tischen, doch die 37 war nirgends zu finden.

  • Bei einer an mir vorbeihuschenden Kellnerin fragte ich vorsichtig an, wo ich platziert bin, sie entgegnete mir, dass bereits alle Tische im Restaurant belegt seien, ich aber den Gartentisch mit Gartenstuhl am Treppenaufgang vor dem Restaurant haben könnte.
  • Jetzt dachte ich aber an einen dummen Scherz.
  • Der einzige Tisch dort stand unter freiem Himmel, es regnete inzwischen wie aus Kannen und dazu pfiff der Wind ordentlich um die alten Mauern.
  • Einige Gäste im Saal, am Tisch neben dem beschriebenem Ausgang, bekamen unsere Unterhaltung mit und schüttelten darüber mit den Köpfen.
  • Ich fühlte mich jedenfalls total verar…t. Ehrlich, bei Regen und Wind zu später Stunde für ein 3-Gang-Menü vor die Tür gesetzt zu werden, am obersten Ende einer Treppe zum Restaurant, direkt an die Wand gepresst, ist für jeden zahlenden Kunden eine verbale Ohrfeige und kann den Appetit verderben.
  • Ein paar Bilder von beschriebener Örtlichkeit habe ich unten, z. B. nebst der Fotos von den Rosen, beigefügt, ansonsten kann man sich wohl kaum ein Bild von der Peinlichkeit im Detail machen.

Nun gut, ich wurde schließlich in das Kaminzimmer „verfrachtet“, denn um 20:00 Uhr wollte ich
keinesfalls nochmals aufschlagen, um ggf. den gleichen Mist in der Wiederholung zu erleben, für diese Uhrzeit war der 2. Durchlauf zum Essen terminiert.

Ich saß nun zwischen den Wein- und Kaffeetrinkern der anderen Gäste und wartete geduldig auf meine Beköstigung.
Die Suppe, der vegetarische Hauptgang und der Nachtisch waren aber echt prima.

Die Küche macht hier einen sehr guten Job, sie sind wohl die besten Beschäftigten im ganzen Hotel, Daumen hoch.

  • Da das Essen wahrlich gelungen war und ich mich im Kaminbereich in guter Gesellschaft befand, gab ich ein gutes Trinkgeld und schlürfte gegen 19:30 Uhr zurück in mein Gemach.
  • In gemütliche Kleidung gehüllt bummelte ich abends durch die Dämmerung, um die uralten Häuser der Stadt herum, und ging dann recht bald schlafen.
  • Mein Dachgeschosszimmerchen ist direkt an der Kirche gelegen, irgendwie voll cool vom Glockenschlag am Sonntagmorgen geweckt zu werden.
  • Am nächsten Morgen schritt ich zum Frühstücksbereich, einem neuen und extra für das Frühstück gebauter Anbau.
  • Die noch freien und für Gäste vorbereiteten Tische dort waren bereits mit Geschirr, Besteck, einer Kanne Kaffee, Zucker usw. ausgestattet und signalisierten dem Gast ein gemütliches Willkommensplätzchen.
  • Ich pflanzte mich an einen Tisch am Fenster, schaut mir den wilden Garten am Bach an und wartete, und wartete, und wartetet, goss mir einen Kaffee in die bereitgestellte Tasse und schaute sehnsüchtig den hektisch herzumlaufenden Kellernerinnen hinterher, um ggf. doch noch ästimiert zu werden.

Nach 25 min. und bereits der 2. Tasse Kaffee wagte ich den Gang an die Theke im „Frühstückspalast“, um eine Angestellte abzupassen.
Dies Mission war erfolgreich, sie erklärte mir dann freundlich, dass ich einen Zettel mit Tischnummer und den Speisen, welche ich gern zum Frühstück haben möchte, ausfüllen und ankreuzen müsste, das Papier dann im Anschluss wieder an die Theke legen sollte und in Folge dieses Procederes dann irgendwann mein Frühstück erhalten werde.

  • Yes, gesagt getan. Der Zettel wurde ausgefüllt und platziert, dann wieder warten, warten, warten.
  • Inzwischen saß ich eine geschlagene Dreiviertelstunde bei Kaffee und in buntem Treiben, nicht schlimm für mich, doch das Frühstück dauert nur bis 10:00 Uhr und etwas Zeit zum Essen brauche ich ja auch, zumindest im Urlaub.
  • Gegen 09:50 Uhr bekam ich dann meine bestellten Speisen, es fehlte nur eine Sache, doch das konnte ich aus dem bereits entstandenen Zeitmangel verschmerzen. Ich verputze das leckere Rührei, mein Käsebrötchen und etwas Obst, trank meinen Kaffee aus und spazierte kurz nach 10:00 Uhr aus dem Frühstückspavellion.
  • Ehrlich Leute, was ist nur aus dem Service geworden?
  • Ich kann den Leuten nicht einmal böse sein, da sie mir alle samt hoffnungslos überfordert und doch bemüht scheinen, doch die Dienstleister dieser Zeit sind mein sauer verdientes Geld nicht mehr wert. Ärgerlich, denn ich schätze guten Service und danke ihn stets mit Trinkgeldern.
  • Das ständige Hinterherlaufen und um die gebuchten und vorab gezahlten Dienste in meiner Freizeit betteln zu müssen, fühlt sich offen gestanden nicht angemessen an.
  • Sehr schade, denn ich vermisse die Entspannung im Urlaub und die Kommunikation in Hotels / auf den Schlössern und Burgen auf meinen Reisen.
  • Es gehört einfach zur Etikette eines jeden Gast-Hauses dem neu angekommenen Gast alles zu erklären und nicht nur das Geld abzukassieren und den zahlenden Kunden danach sich selbst zu überlassen.
  • Urlaub darf nicht stressen, darf keine schlecht gelaunten Mitarbeiter beinhalten und muss noch für das monatelang verdiente Geld etwas zu bieten haben.
  • Am Ende scheitert es wohl oft an der Arbeitseinstellung der Angestellten und an der allgegenwärtigen Frustration der Menschen durch diese ungewisse und schon beängstigende Entwicklung unserer Zeit.
  • Aber wir leben jetzt und hier, da muss man das Beste daraus machen und nicht noch Verbitterung verbreiten.
  • So meine Lieben, ich bleibe Optimist, verabschiede mich vorerst aus dem Blog und schaue schon nach dem nächsten Abenteuer, von welchem ich Euch dann berichten kann.
  • Und zwar, mit guter Laune im Gepäck und einem Lächeln auf den Lippen.
  • Mit einem dicken Drücker,
  • Eure Jana B und Fuß,
  • die graue Perle Charlotte und der Willi im ebenso grauen Pelz.
  • Schmatzer und
  • Knutschi oben drauf.
  • Genießt mir das Wochenende in vollen Zügen bei Sonnenschein und hohen Temperaturen.

 

18 Antworten auf „Burg Lenzen”

  1. Antworten Dominik sagt:

    Hallo Jana,
    dein Blog gefällt mir wirklich sehr sehr gut und ich schaue diesen regelmäßig an mit großem Interesse.
    Falls du eventuell Zeit für ein Date hast würde ich mich sehr freuen.
    Lieber Gruß
    Dominik

  2. Antworten Danny sagt:

    .. nix zum Männertag. eul …
    ;_)

  3. Antworten Denins sagt:

    Hi Jana du bist eine Superfrau, dazu noch Bildhübsch wo kann man denn ein Autogramm von dir bekommen du warst mein Liebster Deutscher Pornostar

  4. Antworten Dani sagt:

    Hi Jana 😉

    sehr schöner Blogeintrag 😉 Die Landschaft ist sehr schön, das verschmerzt ein wenig den schlechten Service 😉 Bei einigen Kommentaren merkt man aber , dass Corona auch das Gehirn angreift 😉

    Lg Dani

  5. Antworten Chris sagt:

    Kannst Du mich bitte auch benachrichtigen, wenn Du wieder grünes Licht zum arbeiten bekommst? 🙂

  6. Antworten Chris sagt:

    Hallo Jana,

    kannst du dir vorstellen, kleine Clips zu drehen? Vermisse deine Filme so sehr 🙁 Lieben Gruß

  7. Antworten Franzi sagt:

    Hallo Jana,
    auch ich will mal etwas auf Deinem Block antworten. Sehr schöne Photos, Kommentare, etc.. Aber um mal Futter by the Fish zu geben mal eine Frage: Generell, – wie stehst Du a zum Impfen (wenn Du denn eine Impfung bekommen kannst)? Und zweitens, wenn Du Dich (aus Angst, etc. vor Impfnegativfolgen) nicht impfen lassen willst zu den Freizügigkeiten für Geimpfte?
    Es gibt in diesem Land sehr viele, die in der Pflege, auf Intensivstationen uns so weiter arbeiten und mit Covid 19 mehr als angepißt sind. Du hast ja „Berufsverbot“ kannst in Deinem Lieblingsjob nicht tätig sein (verstehe ich alles), aber denkst Du auch an die anderen? Warum hilfst Du dann nicht in der Pflege aus? Ist Dein Job das Null plus Ultra, das Du über allem stehst?

    • Hallo Franzi,
      vielen lieben Dank für Deinen Beitrag hier in meinem kleinen bescheidenen Blog. Ich lege gleich mal los, und versuche Deine Fragen, so gut wie mir möglich, zu beantworten.
      Eine Corona-Impfung möchte ich NOCH nicht haben, vielleicht in 5 Jahren, nämlich dann, wenn es ausreichend Studien und Langzeiterfahrungen mit all den sich aktuell auf dem Markt befindlichen Produkten gibt.
      Gegen alle möglichen Krankheiten bin ich allerdings geimpft und lasse mich regelmäßig impfen, z. B. Tetanus, Hepatitis A und B, die Masern, Windpocken uws., will sagen, das Impfen finde ich prinzipiell vollends akzeptabel. Ich lese derzeit viel von „Klaus Püschel“, einem Rechtsmediziner, allgemein sind mir Wissenschaftler ohne politische Interessen am Liebsten und vertrauenswürdiger. Aber das ist auch nur meine Meinung.
      Ich denke jedoch, dass ich aufgrund vieler politischen Widersprüche und Korruptionsfälle seit Anbeginn der Pandemie sehr misstrauisch geworden bin, in Bezug auf viele Medienberichte und manche Medizinstudien.
      Und wenn das Vertrauen einmal weg ist, fällt es sehr schwer, dieses verlorene Vertrauen wieder aufzubauen, das würde ich auf so viele Bereiche im Leben beziehen, in einer Krise wiegt es jedoch um so mehr.
      Allen Arbeitskräften in der Pflege zollen ich meinen hohen Respekt. Ich bin mir allerdings auch sicher, dass nicht jeder Mensch in einem solchen Job gut platziert und aufgehoben ist.
      Als gelernte Justizangestellte, die in sehr vielen verschiedenen Berufen zeitlebens tätig war, bin ich mit meinem Job als Domina angekommen. Dieser Beruf erfüllt mich vollends und zudem war ich, bis zum Berufsverbot, damit erfolgreich, was meine Meinung nur bestätigt. Als Domina ist man zudem mehr Psychologin und Therapeutin, als so mancher wohl glauben mag, meine gelebte Praxis könnte dazu Bücher schreiben.
      Kurzum, ich denke, die Pflege wäre nicht mit mir glücklich und ich nicht mit einem Pflegeberuf.
      Das Leben ist so facettenreich und bunt, es gibt zudem global so viele verschiedene Gesellschaftsformen, in welchen Menschen ihren Platz finden können, ich versuche mich nicht ausschließlich auf deutschem Boden zu orientieren, da schaue ich gern über den Tellerrand und wäre nicht abgeneigt, mein Glück im Ausland zu finden, sofern Deutschland meine Dienste nicht mehr in Anspruch nehmen mag.
      Da ich ja nur einmal lebe möchte ich am Ende all meiner Tage auf ein glückliches Leben zurück blicken, und sicherlich gibt es einige Jobs, welche mir diesen Weg ebnen können.
      „Ich schmeiß alles hin und werde Prinzessin!“ Ne, war natürlich nur Spaß.
      Meine Liebe, ich hoffe, diese Zeilen werden Deinen Fragen gerecht und wir lesen uns nun noch öfter hier. Mach es Dir gemütlich und hab noch ein wundervolles Wochenende bei Sonnenschein, alles Liebe, Deine Jana.

  8. Antworten Torsten sagt:

    Zeig mal wieder mehr Haut, ich brauche mal wieder was zum Wixxen

    • Hi Torsten,
      vielen Dank für Deinen Beitrag hier. Und ja doch, sobald ich wieder in Stimmung bin, lasse ich die Hüllen fallen. Nur für Dich und Deine Manneskraft! Versprochen!
      Alles Liebe, Dein Objekt der Begierde.

      • Antworten Torsten sagt:

        Machst du eigentlich irgendwann mal wieder Camshows oder ähnliches?

        • Antworten Andreas sagt:

          @Für alle die es noch nicht kapiert haben, es handelt sich um keine Porno Seite des Jana-Bundfuß-Rubbel Club, sondern um eine hochwertige Blog-Seite über Burgen und Schlösser resp. Ihrer wundebaren Besucher- und Bloggerin.

          nix für ungut vom Andreas

  9. Antworten Sebastian sagt:

    Hallo liebste Jana erstmal ist es immer wieder fasznierend welche Ort du in unserem schönen Deutschland entdeckst. Du nimmst uns immer wieder an die ehct schönsten Orte mit und lässt uns dabei an deiner schönheit teilhaben. Nun hoffen wir alle bald wieder auf mehr normalität das wir unsere geliebten Mensche und freunde mehr um uns haben. Das gleich gilt für mich das man dich vllt auch bald mal wieder dich etwas näher zu sehen vllt sogar umarmen oder einen kuss geben darf.

    Mit den liebsten Grüßen dein lokführer

    Basti

    • Hallo Sebastian,
      tausend Dank Dir für die lieben Worte hier im Blogbeitrag. Und ja, Normalität. Was war das gleich noch einmal: „Normalität“?
      Nein, Spaß bei Seite. Ich wünsche mir natürlich auch alsbald Lockerungen, obwohl ich mich schon komisch fühle bei diesem Wunsch, denn wir wollen im Grunde nur all die Rechte zurück, welche man uns genommen hat, man bekommt langsam den Eindruck, wie ein Stück Nutzvieh zu sein und ist dankbar, einfach noch atmen, essen und trinken zu dürfen. Krasse Zeit.
      PS: Ich bin mir sicher, Du möchtest mehr als „nur“ einen Kuss von mir.?
      Und stimmt, wäre echt super, wenn man sich in absehbarer Zeit wieder begegnen dürfte, wir rechnen aber erst in einigen Monaten damit. Als Zeitfenster würde ich auf, nach der dritten Welle, kurz vor der vierten Welle, tippen. Vermutlich nicht vor Mitte 07/21, mal schauen. Ich halte Dich gern auf dem Laufenden und schreibe Dir kurz eine Mail, sobald ich es genau weiß.
      Also dann mein Lieber, bleib mir fit und munter, und hab stets Sonne im Gemüt. Genieße das Wochenende mit Sonnenschein, ich sende Dir eine feste Umarmung und eine Kussi, Deine Jana.

      • Antworten Sebastian sagt:

        Hi Jana danke für deine lieben Kommentare und auch deine netten Bilder. Klar würde mich freuen wenn du Denkmal mehr wissen solltest das dich per Mail melden könntest dann wird das 1 treffen definitiv lang und ausgiebig am liebsten würde ich dir sogar privat für diesen Fall sogar meine Nummer geben. Ansonsten bleib gesund so wie du bist und hab das Gefühl wirst von Tag zu Tag schöner. LG und einer festen Umarmung dein Basti

  10. Antworten blueyez sagt:

    Liebe Jana,

    ach das waren noch Zeiten, als man in fremden Betten nächtigen durfte und dabei vielen Menschen begegnen konnte. Und wenn ich mir deine Kleidung anschaue, würde ich sagen, es war Sommer. Damit kann es gerne wieder anfangen. 🙂
    Das war wirklich keine Leistung des „Service“-Personals. Hoffen wir, dass auch das nach Corona besser wird. Dass die Menschen wieder dankbar sind arbeiten zu dürfen und sich über jeden Gast freuen.
    Versprich mir nach Corona, dass du den Menschen wieder auf einen Meter nahe kommst, manchen Menschen auch näher. Dass du Hände schüttelst, Umarmungen verteilst und für manche Menschen auch Küsse. 🙂
    So wie es mal normal war.
    Liebend gerne würde ich dich jetzt abschmatzen. Solange das nicht geht, umarme und streichle Charlotte und Willi für mich.

    Alles Liebe,
    dein blueyez 🙂

    • Hallo Blueyez,
      ach ja, da werden Sehnsüchte wach, fremde Betten und fremden Menschen begegnen. Puh, na ob wir das nach der Krise überhaupt noch können? Dann heißt es nur noch: „Fürchte Deinen Nächsten, er könnte infektiös sein.“ Wer weiß.?
      Ich für meinen Teil schlafe zukünftig jedenfalls in jedem fremden Bett, dass mir geboten wird, ausnahmslos, sofern es in einem Schloss oder einer alten Burg steht, versteht sich.
      Ne Spaß, aber auf einen Tapetenwechsel bin ich inzwischen so richtig gieprig geworden. Der Sommer erhält ja nun auch kurzzeitig Einzug, Sonntag und Montag müssen wir in der Hitze braten und dann wird es schon wieder Herbst und Winter. Was für ein Wetterwechsel, da muss der Kreislauf Höchstleistung arbeiten.
      Vielleicht liegt es auch am Weltraumschrott der Chinesen, erst schießen sie mit Corona auf die Kontinente und nun kommen deren Trümmerteile zurück auf die Erde geballert, na da würde ich als Planet auch ins Schwitzen kommen und hätte mit Temperaturschwankungen zu kämpfen.
      Themenwechsel:
      Aber selbstverständlich mein Lieber, sowohl vor der Krise, selbst in der Krise und ganz gewiss auch nach der Krise werde ich nicht menschenscheu sein.
      Ich reiche gerne die Flosse, Berührungen sind für mich sowieso überlebenswichtig. Ich bin noch immer ein Mensch und keine Maschine, ich werde umarmen, küssen, streicheln usw., denn das ist für mich der Sinn des Lebens.
      All die Mühen im Leben, die Hürden und Hindernisse, die Jobs und Verpflichtungen dienen doch nur dazu, um am Ende eines jeden Tages etwas Liebe zu geben und geliebt zu werden, dafür lohnt es sich zu leben. Das bekommen Menschen sofort nach der Geburt, die Minimenschen werden gedrückt, geknuddelt, geküsst und geherzt und am Ende aller Tage möchten Menschen auch auf diesem Wege, mit dem Gedanken und dem Gespür geliebt zu werden und geliebt zu haben, wieder gehen, nicht alleine sein und in Isolation, sondern Hand in Hand mit der Liebsten, dem Liebsten oder den Liebsten. Nicht wahr.?
      So mein Lieber, ich schmatze Dich jetzt auch überall ab und verabschiede mich mit diesen Zeilen für den Moment. Charlotte und Willi danke für die Streicheleinheiten und hätten gern noch Nachschlag davon. Genieße das restliche Wochenende in vollen Zügen und lass Dich nicht unterkriegen, Deine Jana.

      • Antworten blueyez sagt:

        Liebe Jana,

        unter einem anderen Blogeintrag habe ich gelesen, dass dein Vater Fußballfan ist. Welcher Verein darf Papa Bundfuß denn seinen Fan nennen? Bei höherklassigen Vereinen bietet sich ihm ja die Möglichkeit, die Spiele wenigstens im TV zu sehen. Wenn er aber ins Eislebener Stadion geht oder so, dann wird es natürlich schwieriger.
        Auch meine Eltern haben die erste Impfung hinter sich, mit Biontech, es gab keine Nebenwirkungen. Erst wollten sie nicht, dann mein Vater unbedingt, dann auch meine Mutter, in der Hoffnung, wieder normaler leben zu können.
        Ich arbeite beim großen Amerikaner, der die Geschenke bringt, wo die Menschen sonst vor verschlossenen Ladentüren stehen. Mit Maske tragen und Abstand halten, trotzdem hatten wir viele Corona-Fälle. Mein Immunsystem hat mich bisher gut da durch gebracht und darauf setze ich auch weiter. Wenn endlich genug Impfstoff da ist, um alle Deutschen doppelt impfen zu können, aber niemand mehr will, dann gibt es keinen akzeptablen Anlass mehr, diese ganzen Regelungen noch aufrecht zu halten.
        Charlotte und Willi sollen gerne Nachschlag bekommen. Wenn sich die Möglichkeit böte, würde ich das auch mal persönlich machen. Ich kann gut mit Tieren. Letztens streichelte ich ausgiebig eine Katze, kurze Zeit später leckte mir ein Hund die Hände ab. 🙂
        Ich genieße deine Schmatzer und schmatze sehr gerne zurück. Genieße auch du das schöne Wetter, deiner Mama wünsche ich einen schönen Muttertag. Sie hat gute Arbeit geleistet. 🙂

        Alles Liebe,
        dein blueyez

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