24. September 2016

“Videorama” – Insolvenz

Hallo meine Lieben,
gestern bat mich die “BILD” um ein Statement bzgl. der Insolvenz meines einstigen Arbeitgebers “Videorama”, bei welchem ich allerdings nur 1 Jahr als “Jana B” unter Vertrag stand.
Da Ihr meine Zeilen dort nur gegen Entgeld lesen könnt, spendiere ich Euch hier noch einmal for free mein Beitrag zum Nachlesen.

Ich habe gern in der Erotik-/Pornobranche gearbeitet, für mich war es eine Plattform zum Geldverdienen mit Spaß und Leidenschaft, ein Lebensgefühl beim Arbeiten, welches ich zuvor als Justizangestellte gar nicht kannte.
Es stimmt mich traurig zu sehen, wie die Branche stirbt und die noch Aktiven für kleines Geld “verbrannt” werden. Der frühere Charme und der Zauber dieser einst so geheimnisvollen Welt verwandelt sich mehr und mehr in ein unsympathisches Milieu voller Skurrilitäten.
Die Insolvenz des einstigen Giganten “Videorama” bringt für viele Menschen die Arbeitslosigkeit, das ist bitter und macht Sorge, wenn man in die Zukunft schaut. Die Schnäppchenangebote im Internet, die rasant wachsende Technologie, all das macht es nahezu unmöglich, Stabilität auf dem altbekannten Mark zu erzielen. Sehr schade, dass man Qualität durch Quantität ersetzten konnte.
Ich schwelge gern in Erinnerungen an frühere Zeiten, als die Pornobranche noch ein “Glitzerplanet” war, denn diese Lebenserfahrung ist unvergleichlich und ein Schatz in meinem Gedankengut.

… das wars von mir zum Thema. Habt ein kuscheliges Restwochenende und fühlt Euch fest gedrückt, Eure Jana B und Fuss mit Kuss.

 

6 Antworten auf „“Videorama” – Insolvenz”

  1. Antworten blueyez sagt:

    Liebe Jana,

    zu diesem Thema möchte ich einmal ausholen.
    Warum habe ich gerne Pornos mit dir geschaut?
    Nicht nur dass du ungemein sexy bist, du hattest auch immer eine fröhliche, mitreißende Ausstrahlung. Ob jetzt im Porno oder im TV. Du hattest Wiedererkennungswert. Ich brauchte nicht deinen Namen lesen, nicht dein Gesicht sehen. Die Schriftzeichen unter deiner Brust reichten und ich wusste, du bist es, der Porno wird geschaut.
    Zusammen mit deinem Allerweltspornonamen gab es mir das Gefühl, Jana Bach könnte nebenan wohnen. Auch wenn ich keine so sexy Nachbarin habe. Sowas gefällt mir.
    Viele Pornodarstellerinnen geben sich englische Namen, wo man sofort weiß, das ist nicht ihrer, sie ist professionell. Du hast die Illusion der Frau von nebenan aufrechterhalten. Einige Pornodarstellerinnen glauben, mit Silikon kommen sie besser an. Mich stößt so etwas ab. Darum danke ich dir, dass du das nie gemacht hast.
    Ich mag verschiedenes im Porno. Ich mag Aushängeschilder. Bekannte Damen, die der Star des Films sind, die immer wiederkommen und wegen denen man sich den Porno anschaut, so wie du. Ich mag aber auch die Illusion, dass die Frau eine Amateurin ist. Ein noch nie gesehenes Gesicht, die meine Nachbarin sein könnte, Und die so heiß ist, dass man sich mehr Filme mit ihr wünscht.
    Per Zufall habe ich gegen Anfang meiner Pornoschaukarriere meine Cousine in einem Porno entdeckt. Ich war in der Videothek, habe mir die Rückseiten der damals noch Kassettenhüllen angesehen. Eine Frau darauf kam mir bekannt vor, ich habe die Kassette ausgeliehen und sie war es.
    Danach folgten weitere Folgen dieser Reihe und Ableger, die die Damen als Amateurinnen darstellen sollten. Eine davon auch mit Anja Juliette Laval, die später ein Pornostar wurde. Da hätte mir vielleicht schon klar sein sollen, dass die Damen vielleicht doch nicht so amateurhaft waren. Auch wenn es den Eindruck machen sollte.
    Auch die Filme mit meiner Cousine waren amateurhaft, obwohl ich später erfahren habe, dass sie 20 Filme gedreht haben soll. Mir gefiel auch, dass öffentlich in nahen Städten gedreht wurde und ich hatte Hoffnung, dass ich vielleicht mal in so einen Dreh hineinplatze.
    Andererseits mag ich auch die Aushängeschilder, so wie dich. Aber seien wir ehrlich. Wen gibt es da noch?
    Ich schaue auf die Homepage von Videorama und sehe dort Sibel Kekilli, eine zurückgetretene jetzt Schauspielerin und Leonie Saint, ebenfalls zurückgetreten. Neue Damen werden mit viel Tamtam bekannt gemacht, auch durch “BILD”, hören aber nach wenigen Filmen schon wieder auf.
    Ich nenne hier Mia Magma, die schon durch ihren Namen ein Aushängeschild für Magma sein sollte. Und ich nenne Sina Berger, die durch “BILD” bekannt gemacht wurde. Geboren in einer Nachbarstadt, mit angeblich totaler Begeisterung für die Pornobranche, ich glaube auch mit einem Award auf der Venus, war bereits nach 2-3 Filmen wieder Schluss.
    Es gibt nur wenige Darstellerinnen, die ich noch als Star bezeichnen würde. Deutsche Produktionen bedienen sich auch sehr oft Osteuropäerinnen und das gefällt mir gar nicht. Es mag ein Vorurteil sein, aber ich denke, die bekommen weniger als deutsche Darstellerinnen. Und trotzdem können sie mit diesem weniger in ihrer Heimat sehr gut leben. Bei deutschen Produktionen möchte ich deutsche Darstellerinnen sehen. Billig produziert kommt beim Konsumenten nicht an.
    Vielleicht gibt es auch nicht mehr so viele deutsche Darstellerinnen für die Firmen, weil die das Internet für sich entdeckt haben. Es ist erstaunlich, wie viele Damen sich auf Seiten wie mydirtyhobby tummeln. Dort können sie in die eigene Tasche wirtschaften. Es muss kein Kameramann bezahlt werden, keine anderen Darsteller, alles was ihnen der Vertrieb über die Seite bringt, können sie behalten. Und damit verdienen sie wohl mehr, als ihnen Firmen wie Videorama je bieten könnten.
    Und für den Konsumenten bedeutet das Internet, dass man kostenlos bekommt, was man haben möchte. Ganze Filme kann man dort kostenlos sehen. Will man Jana Bach sehen, dann schaut man den Film und ist dann eine Darstellerin dabei, die einem nicht zusagt, dann spult man vor. Denn in einem Jana Bach-Film sieht man ja nicht nur Jana Bach. Und nimmt die andere Dame dann eine Stunde des Films weg, hat man zumindest nicht dafür bezahlt, anders als früher.
    Also mein Fazit ist, gegen das Internet kommen Firmen wie Videorama nicht an, man hat es aber auch gar nicht versucht.
    Auch osteuropäische Darstellerinnen müssen ihr Geld verdienen, aber ich möchte deutsche sehen. Das alleine macht den Film für mich schon hochwertiger. Billig sein, weil das Internet kostenlos ist, ist keine Lösung.
    Darstellerinnen, die nach kurzer Zeit wieder hinschmeißen, aus welchem Grund auch immer, hätten nicht als Star vermarktet werden sollen.
    Wie jeder anderen Firma, die in Schwierigkeiten steckt, würde ich vorschlagen, die Preise dem Markt anzupassen. Internet ist kostenlos, dann macht die Filme günstiger. So, dass die Darsteller immer noch ihr Gehalt bekommen, aber dann bleibt halt weniger für den Chef übrig. Dessen Einkommen erwirtschaften ja die Darsteller.
    Nun aber zu dir. Ich glaube nicht, dass der Besuch einer Domina was für mich wäre, selbst wenn du das bist. Ich hab lieber die liebe Jana. Aber erzähl doch mal, wie interessierte Männer deine Sklaven werden können. Du darfst ruhig Werbung für dich machen. Gibt es da ein bestimmtes Etablissement, wo du das machst, oder wie kann man Kontakt zu dir aufnehmen, wenn man dich als Domina will. Denn Google ist in diesem Fall nicht mein Freund.
    Auf jeden Fall sind das sehr heiße News und darum gibt es viele angeheizte Küsse für dich. :-)

    Dein blueyez

  2. Antworten Charly sagt:

    Hi Jana Süße.Dat glaub ich nicht,trotz Internet werden immer noch Pornos auf DVD gekauft oder geliehen.Bis jetzt sind sie noch nicht vom Markt verschwunden und andere Filmstudios wie z.b Magma sind doch immer Erfolgreich.Ich glaub eher der Chef von Videorama hat das durch Geldgier oder Missmangetments in den Sand gesetzt denn wenn eine Firma super Läuft kriegen manche Chefs den Hals nicht voll.

  3. Antworten Peter sagt:

    Hi Jana

    finde es auch Schade das die Pornoindustrie den Berg runtergeht. Glaube nicht daß das Internet alleine Schuld ist. Gibt es eigentlich noch deutsche Produktionsfirmen?Sei froh das du den Absprung zur rechten Zeit gemacht hast. Willst du wirklich Domina werden oder willst nur Erfahrungen sammeln und später entscheiden?

    Lg.Peter

  4. Antworten Bernd sagt:

    Hallo Jana,

    nach meiner Meinung geht die Pornoindustrie vor die Hund weil sie glaub ich denn internet trent verschlafen haben oder was denkst du. Jana was machst du denn heute so Job mässig?

    MfG Bernd

    • Hallo Bernd,
      ganz lieben Dank für Deinen Beitrag hier auf meiner Seite. Endlich finde ich auch Gelegenheit, Dir meine Antwort zu schreiben. Das Hauptproblem bzgl. der benannten Insolvenz sehe ich in der rasant wachsenden Technologie im Allgemeinen. Das Internet und die Gestaltung durch Computertechniken hat nicht nur im Pornobusiness, sondern ebenso in der Musik- und Filmwelt, extrem Spuren hinterlassen. Viele Jobs werden von Maschinen gemacht, wofür “früher” kreative Köpfe gebraucht wurden. Man verhandelt Verträge nicht mehr persönlich von Mensch zu Mensch, langfrist ist kein Thema mehr, es geht nur um Zahlen und das “Konkurrenten auffressen”, schnell, anonym und noch schneller, ganz gleich um welchen Preis.
      Zudem verbreiten sich News immer schneller, vervielfältigen sich explosionsartig, sind dann rasch alt und nicht mehr interessant für die meisten Menschen. Leistungs- und Wachstumsanspruch steigen unaufhörlich und verschlingen unsere wertvolle Lebzeit gierig weg.
      Nun ja, man darf gespannt sein, wo diese Entwicklung hinführt.
      Ich für meinen Teil bin beruflich ziemlich anspruchsvoll geworden, nicht in Hinsicht auf das Einkommen, jedoch sehr in Puncto Leidenschaft zum Schaffen. Es ist gar nicht leicht, dahingehend die Balance zu halten. Zeit ist mir persönlich das Wichtigste im Leben, diese möchte ich im Berufsleben gern so einsetzten, dass ich möglichst effektiv arbeite, kreativ sein darf, interessante Menschen treffe, einen gesunden Zeitaufwand betreibe und am Ende des Tages ruhig und zufrieden einschalfen kann, um am nächsten Morgen voller Elan weiterzumachen.
      Eine Nische für diesen/meinen Wunschzettel habe ich ausprobiert. Seit geraumer Zeit schwinge ich die Peitsche, und nicht nur die, als Bizarrlady/Domina. Voll genial, was man dabei für Leute trifft. Ein Buch dazu ist schon in Arbeit, mal schauen, ob ich es irgendwann zum Schluss bringe, oder es doch nur meine private Lektüre bleibt.
      So mein Lieber, nun verabschiede ich mich in die Nacht, wünsche süße Träume und hoffe, bald wieder von Dir zu lesen. Sei herzlich gegrüßt, Deine Jana B und Fuss.

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