14. Juni 2019

Schloss Frauenmark

Ein herzliches Halli Hallo sende ich Euch heute vom „Schloss Frauenmark“.

Ein absolutes WOW unter all den Schlössern, die ich bislang bereisen durfte.

Dieser Tag steckte allerdings voller Kontraste.

Mit Scheiße in der Badewanne fing er an und mit viiiel Schaum im Jacuzzi hörte er auf.
Ach ja, das Leben steckt so randvoll mit Überraschungen. Ob man will oder nicht!

Gegen 07:00 Uhr heute morgen wachte ich von einem komischen und zuerst undefinierbaren Geräusch auf.

Vorab dachte ich, einer meiner Tiger würgt die Mahlzeit wieder ans Tageslicht, ist bei uns da Heim ja leider nicht gerade selten.

Die Augen geöffnet lagen meine beiden Plüsch-Opis aber doch im Bett an meiner Seite. Woher also dieses Geräusch? Und da war es auch schon wieder.

Ich schoss hoch und folgte der Akustik ins Badezimmer. Schon beim Öffnen der Badezimmertür vernahm meine Nase eine Ekel-Brise und der Magen bekam ein Hoch.

Meine heimische Badewanne war gefüllt von H²O und dem was man nach dem Ausscheiden echt nie wieder sehen möchte. Pfui Pfui Pfui !!!

Tja, wach war ich nun und ebenso leicht panisch. Es dauerte nicht lange und gleichermaßen verdächtige Schluckauf-Geräusche kamen aus dem Klo.

Mit Mut öffnete ich den Deckel. Glaubt mir, einfach war das in diesem Moment echt nicht. Und klar, auch dort stiegen die „Kackeklümpchen“ gen Himmel.
Wahrlich die beste Diät, die ich im Leben hatte, Appetit und Hunger: Alles weit im Minusbereich.

Glücklicherweise gibt es in Miethäusern für Derartikes Unterhaltungsprogramm sogenannte Notfallnummern, welche ich kurzum auch dankbar in Anspruch nahm.
„Verstehen Sie Spaß“??? In diesem Fall war alles Schei…e ernst.

Nach 4 h des Bangens, Wartens und Aufwischens dessen, was das WC zum Erbrechen fand kam die Rettung im Blaumann.

An dieser Stelle lasse ich wieder die Fotos für sich sprechen. Köstlich wa?!? (siehe unten)

Typsich natürlich, dass gerade am Anreisetag meines 24h-Ausfluges zum Schloss dieses Rohrverstopfungs-Fiasko eintreten muss. Aber Ende gut, alles gut und Glück im Unglück.

Ein Gedanke kam nur auf: „Es muss unglaublich erquickend sein, wenn man aus dem Urlaub zurück in die eigenen vier Wände kommt und das was mir heute passiert ist, als Empfangskomitee erblickt.“

Also, es hätte tatsächlich noch schlimmer kommen können.

Nach diesem ungewollten Abenteuer hatte ich endlich die Gelegenheit, doch noch bei Tageslicht an mein gebuchtes Ziel zu gelangen. Etwa 17:30 Uhr traf ich in Frauenmark ein.

Ein zauberhaftes Schlösschen in Weiß- und Rosa-Fassade gehalten am Ende einer kopfsteingepflasterten Mini-Allee.

Hier stimmt irgendwie alles, die knartschenden alten Holzböden, Stuck und Alabaster an den Decken, Stoffe, Tapeten und Schnitzereien in perfekter Harmonie an den Wänden, Deko aus Marmor und Speckstein, Einklang vom Boden bis zur Deckenlampe, alle Elemente der Kunst stilvoll aufeinander abgestimmt.

Ich wusste gar nicht, wohin ich meinen Blick zuerst schweifen lassen sollte, so viele hübsche Eindrücke auf jedem Quadratmeter des Herrenhauses. Jeder Salon, jedes der Zimmer, die Flure, Speisesaal und Frühstückszimmer ein wahres Meisterwerk in der Gestaltung historischer Mauern.

Meine neue Nummer Eins aller bislang bereisten Schlösser.

Durch die Leidenschaft zum Detail und das Bedacht auf die Geschichte des Schlosses bekommt man auf „Schloss Frauenmark“ das Gefühl, im Anfang des 19 Jh. „gestrandet“ zu sein, inklusiver aller Annehmlichkeiten der aktuellen Zeit mit Whirlpool, gedimmten LED-Effekten, TV usw.

Diese Mischung finde ich super, kein Stück 21 Jh. mit Tempo auf der Überholspur, man betritt das Gebäude und lässt sich mit allen Sinnen auf Hochtouren darin fangen. Schwupps, ein kleiner Zeitsprung mit großer Gemütlichkeit.

Der kleine Garten hinterm Schloss ist auffallend hingabevoll gestaltet, ähnlich einem Irrgarten mit romantischen Rosenbüschen, verspielten Heckenfiguren, Statuen und versteckten Sitzgelegenheiten.

Leider habe ich nicht immer die passenden Worte, um all das, was ich hierzu empfinde niederzuschreiben, das Alter, Ihr wisst.

Ich hoffe, meine Fotos verleihen meinen Emotionen mehr Inhalt und geben auch Euch einen Eindruck vom Erlebten.

Das Abendessen und gleichwohl das Frühstück waren sehr lecker und ansprechend serviert. Im Schlossbettchen habe ich geschlafen wie ein Stein.

Nur leider hatte ich nicht mehr genug Zeit, um mir die Gegend ausgiebig anzuschauen, diese Reise schreit jedenfalls nach Wiederholung.

Euch wünsche ich jetzt aber eine erholsames Wochenende.

Mit dickem Knutschi, Eure Jana and the cats.

PS:

 

Eine Antwort auf „Schloss Frauenmark”

  1. Antworten Hans sagt:

    Finden Sie einen Kronleuchter ueberm Bett nicht etwas gefaehrlich?

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