29. März 2020

Wir leben noch, ich auch.

  • Einen herzlichen Gruß an meine lieben Leser hier sende ich heute zum Sonntag.
  • Ich hoffe, Euer Wochenende war bislang erholsam und trotz derweiliger Ausgangsbegrenzungen, die wahrlich sehr nervig sein können, ein tolles und liebenswertes Wochenende voller Sonne am Himmel und Sonnenschein im Herzen.
  • Ihr glaubt gar nicht wie viele Postkarten und Briefe ich in den vergangenen Tagen an meine Lieben in der alten Heimat gesandt habe. Den Umsatz der Deutschen Post habe ich somit in kurzer Zeit zu Rekordumsätzen verholfen, smile.
  • Nun ja, jeden Tag eine gute Tat.
  • Apropos gute Tat, seitdem ich von den „Spendenzäunen“ erfahren habe düse ich täglich einmal zu benannter Gabenanlage, welche sowieso auf meiner Joggingstrecke liegt.
  • Da ich kleine rote Schleifen an meine durchsichtigen Tütchen zur Deko schnüre, habe ich offenbar mehr Aufsehen erregt, als ich damit beabsichtigt habe.
  • Dieses winzige schmückende Verschlusselement des Ganzen ist einem stadtbekannten Politiker ins Auge gefallen, welcher mich vorgestern beim Anbringen meiner Tütchen fotografierte und anschließend ins Gespräch nahm.
  • Ehrlich, ich war noch nie so froh über meine Schutzmaske wie an diesem Tag, Tarnung pur! Ich glaube, die trage ich jetzt nur noch wenn ich privat unterwegs bin.
  • Herr R. führte mich durch eine nahe gelegene Gaststätte, die seit kurzer Zeit zum Depot für Spenden an Obdachlose umfunktioniert wurde.
  • Man, Ihr glaubt gar nicht wie viele wirklich großzügige und herzlich gemeinte Sachen dort aufgetischt waren, sogar Hundefutter für die Vierbeiner unserer Obdachlosen der Stadt wurde zahlreich gespendet, zudem Kleidung, Schlafsäcke, auch selbst genähte Mundschutzmasken gab es reichlich zum Verteilen.
  • Wir unterhielten uns angeregt zum aktuell bedrückenden Zeitgeschehen, die für mich neuen Episoden zum Thema Obdachlosigkeit in Zeiten von Corona, das Verhalten untereinander und den Umgang der Menschen ohne Dach über dem Kopf im rauen Berlin bei Wind und Wetter, plus Isolierung durch SARS-CoV-2.
  • Puh, derartige Gespräche sorgen für Bodenhaftung. Es ist schockierend wie Viele so wenig haben und Tag ein Tag aus mit der Garantie leben nicht mehr, sondern morgen wohl möglich noch weniger erwarten zu dürfen. Das kann selbst den größten Optimisten in herbe Melancholie versetzen.
  • Diese Welt ist ein verrückter Ort und in jedem Kopf existiert zudem eine andere Welt.
  • Wieso bin ich keine Eintagsfliege geworden? Verflixte Axt! Nun, es ist wie es ist.
  • Also meine Lieben, das war mein Wort zum Sonntag, wenn man es so ausdrücken darf.
  • Ich wünsche Euch weiterhin Gesundheit, Kraft in allen Lebenslagen, Energie für Eure am Herzen liegenden Leute und ein Lächeln im Gesicht, weil ein Lächeln einfach hübsch aussieht und glücklich macht.
  • „Kopf hoch, auch wenn der Hals dreckig ist.“
  • In diesem Sinne, ich drücke Euch fest mit dickem Schmatzer und einer festen Umarmung
  • (aber HEIMLICH! wegen der Kontaktsperre),
  • Eure Jana B und Fuß and the cats.

 

3 Antworten auf „Wir leben noch, ich auch.”

  1. Antworten Andreas sagt:

    Hallo Jana,

    komm gut mit Deinem beiden Dicken durch die Krise und bleibe bitte gesund.

    LG Andreas

  2. Antworten JanaFan sagt:

    Dein Engagement für die Obdachlosen ist echt super, da brauchst Du keine Maske tragen und kannst stolz Dein Gesicht zeigen.
    Eh sei denn Du wolltest dem Volksvertreter heimlich die Zunge rausstrecken. !!

    Bleib Gesund

  3. Antworten Sebastian sagt:

    So süss deine beiden Stubentiger, wie alt sind die beiden. Ansonsten bleibt gesund und passt auf euch auf. ⚘😊

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